tempel van kom ombo

Tempel van Kom ombo, Mit dem Doppeltempel von Kom Ombo befindet sich eine weitere geschichtsträchtige Sehenswürdigkeit in Oberägypten. Am östlichen Nilufer gelegen, befindet sich der Tempel rund 3,5 Kilometer südwestlich der Stadt Kom Ombo.

Als Doppeltempel stellt er eine Besonderheit dar, denn in ihm werden – anders als in anderen heiligen Stätten des Alten Ägyptens – zwei Gottheiten verehrt.

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Sobek, der Wasser- und Fruchtbarkeitsgott mit dem Krokodilkopf, wurde im südöstlichen Teil des Tempels verehrt, während im nordwestlichen Teil Haroeris, der Licht-, Himmels-, und Kriegsgott Platz fand.

Weil Haroeris als eine Erscheinungsform des Horus auftrat, ist sein Beiname auch „Horus, der Große“ oder „Horus, der Alte“. Aufgrund seiner beiden Gottheiten erhielt der Tempel auch die Beinamen „Haus des Krokodils“ oder „ Falkenschloss“.

Der Doppeltempel von Kom Ombo entstand zwischen 305 und 31 vor Christus während der ptolemäischen Herrschaft. Die Teile des Tempels, die bis heute sichtbar sind, stammen aus dieser Zeit sowie teilweise aus der römischen Epoche.

Allerdings wurde die Tempelanlage, ähnlich wie die Memnonkolosse bei Luxor, durch Witterungseinflüsse und das jährliche Nilhochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

Tempel van Kom ombo:

Jacques de Morgan legte die Ruinen im Jahr 1893 erstmals frei und restaurierte sie. Zuvor waren die Überreste des Tempels über die Hälfte unter Sand begraben.

Es wird gemutmaßt, dass der Bau in seiner heutigen Form unter Ptolemaios VI. auf den Resten anderer Bauten errichtet wurde. Jene Bauten gehörten vermutlich der 12., 18., und 19.

Dynastie des Mittleren und Neuen Reiches an. Die Mauer, die den Tempel auf einer Breite von 51 Metern und einer Länge von 96 Metern umfasst, sowie der westliche gelegene Zugangspylon und das Mammisi, das Geburtshaus, fielen dem Hochwasser des Nils zum Opfer.

Der Einfluss des römischen Reiches wird anhand der Wanddarstellungen des Kaisers Domitian auf dem noch vorhandenen, südöstlichen Turm des großen Pylons klar.

Demzufolge huldigt er der Triade Sobek, Hathor und Chons. Hinter den beiden Eingängen in der Umfassungsmauer lag einst ein Hof mit sechzehn Säulen, von denen heute nur noch die Basis erhalten ist.

Dennoch lässt sich an ihnen die ehemals umfangreiche Verzierung mit Reliefs und Hieroglyphen erkennen.

Auch der Altar, der Platz der heiligen Barke in der Mitte des Hofes, ist noch teilweise vorhanden. An den Seitlich der Öffnungen, die zur ersten Säulenhalle führen, werden Reinigungszeremonien dargestellt, die Säulenschäfte und Reliefs der Halle zeigen neben Hieroglyphen auch Szenen der Anbetung von Göttern durch Pharaonen, unter anderem auch von Kleopatra.

Die zweite Säulenhalle führt durch die beiden Zugänge zum Doppelheiligtum. Auch hier finden sich Darstellungen weiterer Pharaonen in Form von Wandreliefs wieder.

Drei Vorsälen folgen schließlich die beiden Sanktuarien der Götter Haroeris und Sobek. Im Inneren des Tempels führen zwei Korridore an der Innenseite entlang zum Zentrum des Tempels. Hinter den Sanktuarien befinden sich sieben Räume, von deren mittlerem eine Treppe nach oben auf die Terrasse führt.

Insgesamt auffällig sind die reichen Verzierungen des Doppeltempels von Kom Ombo; sie gehören mit zu den bedeutendsten Bauwerken der Ptolemäer und sind ein elementarer Bestandteil der altägyptischen Geschichte,

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Tempel van Kom ombo
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