Staudamm von Assuan

Staudamm von Assuan, Assuan ist die südlichste Stadt Ägyptens und trägt deshalb auch den Beinamen „Tor zu Afrika“.

Die Stadt  liegt unterhalb des ersten Katarakts am östlichen Ufer des Nils. Ägypten endet hier praktisch, Nubien beginnt.

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Wegen seines trockenen Klimas wurde Assuan bereits im vorigen Jahrhundert als Kurort geschätzt. Insbesondere Sandbäder gegen alle Arten von Gelenkkrankheiten waren eine beliebte Therapieform.

Neben all den dortigen altägyptischen Monumenten ist der Assuan-Staudamm wohl aber eines der „Wahrzeichen“ der Gegend.

Weil die normalerweise jährlich auftretenden Hochwasser den Bauern eine effiziente Bewirtschaftung am Nil nahezu unmöglich machten, sollte der Bau eines Staudammes künftig eine regelmäßige Ernte sicherstellen.

Längere Dürreperioden oder Hochwasser blieben der Bevölkerung damit erspart, zudem würde Strom erzeugt werden.

Der alte Damm, der seit 1902 in Betrieb war und einst als das größte Bauwerk der Welt galt, erwies sich im Laufe der Zeit als zu klein.

Auch hier war bereits das Ziel, die Niedrigwasserphasen so auszugleichen, dass eine Kanalbewässerung und damit eine Bewirtschaftung der Felder ganzjährig möglich war.

Der Agraringenieur Adrian Daninos unterbreitete der ägyptischen Regierung schließlich die Idee eines größeren Staudammes, der auch den bisherigen ersetzen würde.

Nach dem Sturz von König Faruq fanden Muhammad Nagib und Gamal Abdel Nasser Gefallen an der Idee und entschieden sich für eine Realisierung des Vorhabens. Was aus ihrer Sicht ein entscheidender Vorteil war: Ägypten allein konnte diesen Staudamm kontrollieren.

Weil die USA ihre ursprünglich versprochene Hilfe bei der Finanzierung des Staudammes aufgrund politischer Differenzen zurückgezogen, sprang die damalige Sowjetunion ein.

Neben der Finanzierung des Projekts wurden Ägypten sowjetische Ingenieure und Baugeräte zur Verfügung gestellt. Mit Arab Contractors war auch ein ägyptisches Unternehmen am Bau beteiligt. Im Jahr 1960 wurde der Bau des Assuan-Hochdamms mit einer Sprengung eingeläutet.

Nach Beendigung des ersten Bauabschnitts vier Jahre später konnte erstmals Nilwasser in den Stausee eingeleitet werden. 1970 war der Damm schließlich fertiggestellt, Anwar el-Sadat eröffnete den Staudamm 1971. Die Füllung des Stausee dauerte rund sechs Jahre.

Staudamm von Assuan:

Der Staudamm besteht aus einer Schotteraufschüttung mit Lehmdichtungskern und einer Betonummantelung. Das gewaltige Bauwerk ist mehr als 3,8 Kilometer lang, an der Sohle knapp 1 Kilometer breit und 111 Meter hoch.

Ein eingebautes Wasserkraftwerk stellte zu Zeit der Inbetriebnahme knapp die Hälfte des Strombedarfs ägyptischer Haushalte, heute sind es noch rund 10 %. Bei dem 2,2 Milliarden Euro teuren Projekt verloren 451 Arbeiter ihr Leben.

Doch der Bau des Nasser-Staudamms hatte Folgen für die zahlreichen Denkmäler, die sich in der Nähe befanden. Sogar eine ganze Ortschaft musste dem Staudamm weichen, seine Bewohner wurden umgesiedelt.

Noch heute befinden sich daher auf dem Grund des Nassersees die Überreste eines Dorfes. Angesichts der steigenden Fluten mussten Dutzende bedrohter Denkmäler von der UNESCO in aufwendigen Umsetzungsprozessen gerettet werden.

Dazu gehörten unter anderem auch der berühmte Philae-Tempel und Abu Simbel. Die Philae-Insel wurde als Folge der Staudammerrichtung vollständig überflutet,

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Staudamm von Assuan
Staudamm von Assuan

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