Pyramiden Ägypten Wohl jedem sind sie ein Begriff

Pyramiden, Wohl jedem sind sie ein Begriff. Sie sind Mittelpunkt unzähliger Dokumentationen, kommen in Filmen vor und sind eines – wenn nicht das – Wahrzeichen Ägyptens.

Die Pyramiden von Gizeh. Sie rauben dem Besucher den Atem, die mächtigen Kolosse, weithin sichtbar, wie aus einer anderen Welt.

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Der bloße Gedanke an ihr Alter hat die Fähigkeit inne, intensive Gänsehaut hervorzurufen. Sie sind viel beeindruckender und größer als das in einer Dokumentation oder auf einem Foto je wiedergegeben werden könnte.

Nicht umsonst gehören die Pyramiden von Gizeh zu den Weltwundern der Antike – und sind das letzte existierende Monument dieser Größenordnung.

Sie entstanden ungefähr 2500 vor Christus und liegen rund 15 Kilometer vom Kairoer Stadtzentrum entfernt. Das mächtige Kalksteinplateau, auf dem die Monumente errichtet wurden, misst um die zwei Quadratkilometer und bietet einen sagenhaften Ausblick auf Kairo.

Obwohl den Ägyptern das Rad zur damaligen Zeit wohl bereits bekannt war, kamen bei der Errichtung der Pyramiden keine Fahrzeuge zum Einsatz.

Der Transport fand höchstwahrscheinlich auf hölzernen Schlitten statt, wie die tonnenschweren Steine aber letztlich verbaut wurden, kann bis heute nicht mit Sicherheit gesagt werden. Zwar existieren verschiedene Erklärungsansätze, keiner davon kann aber anhand von Beweisen belegt werden.

Pyramiden:

Die größte und sicherlich bekannteste Pyramide ist die Cheops-Pyramide, deren ehemals goldene Spitze in den Wirren der Geschichte unwiederbringlich verschwand.

Sie maß ehemals 146 Meter, mittlerweile jedoch nur noch 137 Meter. Rund 3 Millionen Steinblöcke wurden für die Pyramide verbaut, wobei ein einzelner Steinblock allein bereits 2,5 Tonnen wiegt.

Im Innern der Pyramide befinden sich sogar Blöcke, die an die 40 Tonnen wiegen – dabei wurden diese steinernen Kolosse mit primitiven Werkzeugen aus dem Fels geschlagen.

Die Pyramide besteht hauptsächlich aus Kalkstein, die Verkleidung war aus weißem Tura-Kalkstein gefertigt, allerdings wurde dieser im Mittelalter nahezu vollständig abgetragen. Cheops ließ die Pyramide nach den vier Himmelsrichtungen ausrichten.

Dabei ist die Genauigkeit,

mit der damals bereits gearbeitet wurde, bemerkenswert. Über Cheops selbst ist nur wenig bekannt, seine Berühmtheit erlangte er im Grunde allein durch sein Bauwerk – die Pyramide. Er war der zweite Pharao der altägyptischen vierten Dynastie des Alten Reiches.

Dabei wird seine Regierungszeit ungefähr auf 2620 bis 2580 vor Christus datiert. Nicht ganz klar ist, ob Snofru, dem Cheops auf den Thron folgte, sein Vater oder Stiefvater war. Die einzig bisher existierende Darstellung von Cheops ist eine 7,5 cm große Figur aus Elfenbein.

Die Chephren-Pyramide

ist die mittlere der drei Pyramiden. Sie erscheint höher als die Cheops-Pyramide, was ihrem steileren Neigungswinkel und ihrer etwas höheren Lage zuzuschreiben ist.

Sie gilt als zweithöchste aller ägyptischen Pyramiden und wurde um 2550 vor Christus erbaut.

Das Gefälle der Terrasse wurde ausgeglichen, in dem die Stufen der Basis in den bestehenden Felsen eingehauen und die gegenüberliegende Seite entsprechend höher gemauert wurde.

Bei genauerem Hinsehen wird schnell klar, dass der Bau der Chephren-Pyramide weniger genau ablief als der der Cheops-Pyramide. Auch das Äußere der Pyramide lässt auf schlechtere Handwerkskunst schließen; die Fugen sind sehr breit, oft fehlt der Mörtel.

Allerdings sind an ihrer Spitze noch die Reste der Verkleidung zu erkennen. Teile der Kalksteinverkleidung verwendete Ramses II. für den Bau eines Tempels in Heliopolis, weitere Teile wurden im 14. Jahrhundert für den Bau der Sultan-Hassan-Moschee genutzt.

Italienische Fachleute stellten bei einer Untersuchung der Pyramide außerdem eine starke Verschiebung der Eckkanten fest, was aller Wahrscheinlichkeit nach auf ein Erdbeben schließen lässt.

Chephren selbst war der Sohn von Cheops und vierter Pharao der 4. Dynastie des Alten Reiches.

Er folgte auf seinen Halbbruder Radjedef und herrschte von 2570 bis 2530 vor Christus. Wie im Falle des Cheops existieren auch über Chephren nur wenige Informationen.

Lediglich eine in Gizeh auf dem Ostfriedhof befindliche Doppelmastaba weist auf seine Existenz hin.

Die Mykerinos-Pyramide

ist die Kleinste der drei Pyramiden in Gizeh.  Sie misst lediglich 65 Meter und ist damit nicht einmal halb so hoch wie die beiden anderen Pyramiden.

Zurückzuführen war dies entweder auf Platzprobleme auf dem Gizeh-Plateau, einen zu hohen Bauaufwand oder auf die vermehrte Hinwendung zum Sonnenkult und dem damit verbundenen Tempelbau für den Sonnengott.

Die Mykerinos-Pyramide besteht aus Kalkstein, der vor Ort aufzufinden war, von ihrer Verkleidung ist allerdings nur wenig erhalten geblieben.

Die in den unteren 16 Metern verwendeten Granitplatten sind größtenteils unbearbeitet, was wohl mit dem Tod des Pharaos vor der Fertigstellung des Bauwerks zusammenhängt.

Mykerinos Pyramiden

ist der Sohn Chephrens und war sein Thronnachfolger, allerdings vermutlich erst nach einer dazwischenliegenden Regentschaft seines Cousins Bicheris. Mykerinos war der sechste König der vierten Dynastie im Alten Reich und war von 2530 bis 2510 vor Christus an der Macht.

Ebenso wie sein Vater und Großvater ist er hauptsächlich aufgrund seines Bauwerks bekannt, ansonsten existieren nur wenige Zeugnisse über ihn,

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