Medinet Habu

Medinet Habu, Der Totentempel des Ramses III. befindet sich gegenüber von Luxor als Teil der Nekropole in Medinet Habu.

Der als Millionenjahrhaus errichtete Kultbau diente insbesondere der Verehrung des gottähnlichen Pharaos. Neben dem Haupttempel gehören zum Tempelkomplex noch weitere Monumente: Ein Amun-Tempel, Grabkapellen der Gottesgemahlinnen des Amun sowie der Heilige See.

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Der Tempelkomplex in Medinet Habu misst 315 Meter Länge und 205 Meter Breite. Eine Mauer aus Lehmziegeln, die rund 10 Meter stark und 18 Meter hoch war, umfasst den Tempel und ist noch immer recht gut erhalten.

Sie umgibt den Tempelkomplex großzügig. Das sogenannte „Hohe Tor“ stellt den Hauptzugang dar, auf den dort dargestellten Wandreliefs ist das Niederwerfen der Feinde des Pharaos zu sehen.

Über dem Haupttor befanden sich Räumlichkeiten, die von Ramses III. selbst genutzt wurden. Vor dem Tor war einst eine Kaianlage angesiedelt, die den Schiffsverkehr auf dem Nil auch von Medinet Habu aus gewährleistete.

Der Durchgang zum Vorhof des Totentempels innerhalb der Umfassungsmauer wird von zwei turmartigen Bauten eingerahmt, im Durchgang selbst stehen zwei Statuten der Göttin Sachmet.

Kurz hinter dem Tor zum Vorhof des Tempels von Ramses III. liegen nordwestlich die Grabkapellen der Gottesgemahlinnen des Amun, nordöstlich befindet sich der Amun-Tempel als ältester Bau des Tempelkomplexes.

Medinet Habu:

Der Palast grenzte an den eigentlichen Totentempel an und diente als Wohnsitz sowohl  für das Diesseits als auch für das Jenseits. Aufgebaut ist der Totentempel des Ramses III. wie ein gewöhnlicher ägyptischer Tempel, der der Götterverehrung dient: 1. Pylon, 1. Hof, 2. Pylon, 2. Hof, Allerheiligstes. Der erste Pylon ist im Fall von Ramses III.

Totentempel ein  Hauptpylon mit monumentalen Ausmaßen (63 Meter breit und 20 Meter hoch), der erste Hof ist rechts gesäumt von Osirispfeilern, links grenzt eine Säulenkolonnade den Tempel gegenüber dem dahinterliegenden Kultpalast ab. Dem zweiten, etwas kleineren Pylon folgt der zweite Hof. Er ist symmetrisch und ebenfalls kleiner.

Seine Durchgänge vorn und hinten werden von jeweils acht Osirispfeilern dominiert. Rechts und links befinden sich fünf Säulen in Form von Papyrusrollen.

Den letzten Teil des Totentempels bildet das Allerheiligste, das von ehemals überdachten Räumlichkeiten umgeben ist. Zwei Statuengruppen aus Rosengranit kennzeichnen dabei seinen Ort.

Das Besondere des Totentempels in Medinet Habu sind die zahlreichen und sehr beeindruckenden Wandreliefs, bei denen an vielen Stellen noch die einstige Bemalung erkennbar ist.

Hauptsächlich kriegerische Darstellungen zieren die Wände an den Innenseiten des Tempels, auch an den Außenwänden sind die Reliefs noch immer in gutem Zustand; hier sei vor allem das Relief der Wildstierjagd sowie die Land- und Seeschlacht gegen die Seevölker genannt. Außerdem auffällig: die außergewöhnlich tiefe Einarbeitung in den Stein.

Ausgrabungen rund um den Tempel von Medinet Habu bei Luxor förderten eine ganze Stadt aus der Pharaonenzeit zutage. Ungewöhnlich daran: die Westseite des Nils galt eigentlich als das Totenreich im Alten Ägypten,

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Medinet Habu
Medinet Habu

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